





























Hergestellt von hirali · Sakai, Osaka
hirali Wende-Tenugui – zweifarbiges japanisches Baumwolltuch (10 Designs)
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Ein Tenugui mit zwei Gesichtern

Färbt man ein dünnes Baumwolltuch wie ein Tenugui, dringt die Farbe vollständig durch – man würde also auf beiden Seiten dieselbe Farbe erwarten. Die Tenugui von hirali sind anders: Jede Seite hat ihre eigene Farbe und ihr eigenes Muster, sodass die Rückseite ebenso viel Freude macht wie die Vorderseite. Mit aufgedrucktem Pigment ließen sich zwar auch zwei verschiedene Seiten erzielen, doch dabei ginge das weiche, natürliche Gefühl der Wazarashi-Baumwolle (traditionell gebleichte Baumwolle) verloren. Weil hirali echt gefärbt wird, bleibt das Tuch weich und hautfreundlich.
Kasane no irome: die japanische Kunst der geschichteten Farben
Die vier Jahreszeiten haben in Japan ein feines Gespür für Farben geprägt. In der Heian-Zeit trugen die Hofdamen die vielschichtigen Jūnihitoe-Gewänder und erfreuten sich an den Farbkombinationen, die dort entstanden, wo eine äußere Lage auf ihr Futter traf. Diese Art, über Farbe nachzudenken – Kasane no irome genannt –, ist der Grund, warum das Japanische so viele Farbnamen kennt. hirali bringt diese Idee in den Alltag und kombiniert auf Vorder- und Rückseite jedes Tuchs zwei Farben.

Ein Tenugui für das Leben von heute
Bei Tenugui denkt man meist an traditionelle japanische Muster. hirali geht einen neuen Weg – mit modernen grafischen Designs und Farben, die dennoch den Geist Japans in sich tragen. Als Taschentuch in der Hosentasche, um Hals oder Kopf gebunden, als Tischset, zum Einschlagen eines Geschenks oder einer Lunchbox: Noch nie hat sich ein Tenugui so selbstverständlich in den modernen Alltag eingefügt.
Designs
- Yama Nemuru (Der schlafende Berg)
- Kaze Hikaru (Die glänzende Frühlingsbrise)
- Hishi no Hana (Wassernussblüten)
- Hoshizukiyo (Sternennacht)
- Ume Fufumu (Pflaumenknospen)
- Ushi Hiyasu (Das Kühlen der Rinder)
- Natsu no Misaki (Sommerkap)
- Hana no Yoi (Im Blütenrausch)
- Fuyu no Ikazuchi (Wintergewitter)
- Tsukimi Dango (Klöße zur Mondschau)
Viele der Designnamen sind Jahreszeitenwörter (Kigo) aus dem japanischen Haiku.
Über hirali
Sakai in Osaka ist seit der Edo-Zeit ein Zentrum der Wazarashi-Baumwollbleiche. hirali wird von Takeno Senko hergestellt, einer dort 1961 gegründeten Färberei, die im Walzendruckverfahren Tenugui, Yukata und Stoffwindeln fertigt. Mit ihrem umfassenden Wissen über Wazarashi-Stoffe entwickelt die Manufaktur neue Textilien für das moderne Leben und gibt ihr Können im Walzendruck an die nächste Generation weiter.
Spezifikationen
- Größe: ca. 34 × 90 cm (13,4 × 35,4 in), das Standardmaß für Tenugui
- Material: Baumwolle (Wazarashi-Stoff); wendbar, mit unterschiedlicher Farbe auf jeder Seite
- Die Kanten sind nicht umsäumt
- Hergestellt von Takeno Senko in Sakai, Osaka, Japan
Pflege
- Anfangs kann etwas Farbe auslaufen. Bei den ersten 2–3 Wäschen bitte getrennt von anderer Wäsche waschen.
- Je öfter Sie das Tuch benutzen, desto weicher und angenehmer wird es.
- Die offenen Schnittkanten trocknen schnell und bleiben hygienisch. Anfangs können sie etwas ausfransen; schneiden Sie die losen Fäden einfach ab – dann hört das Ausfransen auf und es entsteht ein natürlicher Fransenrand. Ein Umnähen ist nicht nötig.

Der Hersteller dieses Stücks
hirali
Sakai, Osaka
Eine Textilmarke von Takeno Senko, einem 1961 in Sakai, Osaka, gegründeten Tenugui-Hersteller. Mit seltenen, von den eigenen Handwerkern verfeinerten Walzendrucktechniken fertigt sie wendbare Tenugui und Gazeartikel mit unterschiedlicher Farbe auf jeder Seite.


